S-Pap Biomarker

Jedes Jahr werden in Deutschland bei circa 750.000 Frauen leichte bis mittelschwere Zellveränderungen am Gebärmutterhals festgestellt. Bei vielen Patientinnen (ungefähr bei 8 von 10) entsteht kein Krebs, denn die Zellveränderungen heilen von selbst wieder aus. Wenn die Zellveränderungen nicht von selbst heilen, kann mit einem kleinen Eingriff verhindert werden, dass Krebs entsteht.

Werden bei der Untersuchung zur Früherkennung Gebärmutterhalskrebs auffällige Zellen entdeckt, ist die genaue Kenntnis einer HPV-Infektion und der damit einhergehenden Besonderheiten oft hilfreich.

Mit Hilfe von Biomarkern kann das Risiko für eine gefährliche Zellveränderung oft eingegrenzt werden.

Biomarker sind eine wertvolle Entscheidungshilfe. Insbesondere bieten sich Biomarker für junge Frauen an, bei denen in der Zukunft Kinderwunsch bestehen könnte. Gerade in diesen Fällen wäre bei der Überwachung und Heilung ein gewebeschonendes Vorgehen notwendig. Hierbei können Biomarker wichtige Hilfen bei der Therapieempfehlung sein.

Als Biomarker gelten neben dem HPV-Test die Untersuchungen L1, HPVix®, p16 / KI67 bzw. CINtec® PLUS.

Sicherheit mit Biomarkern