Methoden der Vorsorge

Die Vorsorge beginnt mit der (regelmäßigen) Untersuchung zur Früherkennung vor Gebärmutterhalskrebs. Hierbei wird ein Abstrich entnommen, der mit unterschiedlichen Methoden untersucht werden kann.

Bisher waren zwei zytologische Methoden bekannt: Die von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlte „Konventionelle Zytologie“ und die modernere Methode der „Dünnschichtzytologie“ (LBC).

Konventionelle zytologische Methode:  Nach wie vor wird in Deutschland vorwiegend eine über 86 Jahre alte Methode angewandt, die eine Krankheit mit einer in Studien festgestellten Sensitivität (=Sicherheit) von 20 – 35 % erkennt. Diese geringe Sicherheit ist ein wichtiger Grund für Neuerkrankungen von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen, die an der Krebsvorsorge teilnahmen.

Die Dünnschichtzytologie  wurde 1996 in den USA entwickelt und ist in vielen Ländern Standard. Bei dieser Methode werden fast alle entnommenen Zellen konserviert und stehen vollzählig für die Untersuchung zur Verfügung.

Ein Speziallabor bereitet die Probe auf, dabei werden Verunreinigungen entfernt und die gereinigten Zellen auf einem Objektträger ohne Zellüberlagerungen repräsentativ aufgebracht. Nun kann das Zellmaterial gefärbt und unter dem Mikroskop besser und leichter beurteilt werden. Die Sicherheit bei dieser Methode ist höher und beträgt immerhin 76%.

Da auch bei einer Sicherheit von 76% Dysplasien übersehen werden können, wurde der S-Pap® mit einer Sicherheit von über 91% entwickelt. Der S-Pap® basiert auf der Dünnschichtzytologie von Hologic Inc. Um die Qualität der Zytologie zu steigern, wurden in über 5 Jahren alle Prozesse analysiert, optimiert und zusätzliche, teils zertifizierte Maßnahmen eingeführt.